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ADAC RSG Racing Days in Assen

Zwei Cuxhavener in der Youngtimer Trophy erfolgreich

August 2016

Die Racing Days in Assen erfahren immer mehr Zuspruch. Vier exklusive Rennserien brachte die RSG-Hamburg am vergangenen Wochenende auf den TT-Circuit Assen. Manch einem, dem die Rennstrecke vor allem als Rennstrecke für Motorräder bekannt war, hat sich Assen inzwischen auch in das Herz der Automobilsportler eingetragen.

Über 150 Fahrzeuge hatten zu den Rennen am vergangenen Wochenende genannt. Porsche Cup Historic Challenge, Porsche Cup Hamburg, FHR HTGT Trophy und last but not least die Youngtimer Trophy mit ihrem 5. Lauf zur Meisterschaft gingen in Assen an den Start.

Den Weg von Cuxhaven nach Holland hatten auch die Cuxhavener Teams um die Fahrer Andreas Modersitzki mit seinem blauen Escort RS und Burkhard Bock mit dem weißen Opel Ascona vom Sportfahrer Club Cuxhaven e. V. im ADAC angetreten. Sie wollten mit ihren Youngtimern um wichtige Punkte für die Meisterschaft kämpfen.

Wieder einmal sollte das Wetter am Ende eine bedeutende Rolle beim Zieleinlauf spielen. Bereits am Samstag wurde das sonnige Sommerwetter immer wieder durch teils heftige Regenschauer unterbrochen. Die beiden Cuxhavener hatten jedoch das Glück, Trainings- und Qualifyingzeiten jeweils im Trockenen fahren zu können. Burkhard Bock platzierte sich für das Rennen am Sonntag einige Startplätze vor dem Vereinskameraden Andreas Modersitzki, der mit Getriebeproblemen zu kämpfen hatte. Bock, der vor dem Rennen in neue Slicks, also profillose Rennreifen, investiert hatte, war vom Ergebnis dieser neuen Gummis begeistert. Sie verhalfen ihm auf dem recht engen Kurs zu einer hervorragenden Bodenhaftung, da die gewählte Gummimischung bereits nach kurzer Fahrzeit die gewünschte Betriebstemperatur erreichte.

Der Sonntag zeigte sich dann am Morgen nicht mehr ganz so sommerlich und bereits in den ersten Rennen mussten einige Piloten die Erfahrung machen, dass doch ein riesen Unterschied in der Bodenhaftung zwischen trockenem heißen und feuchtem, eher kühlem Asphalt besteht. So beendeten manche Fahrer ihr Rennen frühzeitig in der Leitplanke.

Vor dem Rennen der Youngtimer, in dem unsere beiden Cuxhavener Motorsportler starten sollten, kam die Sonne dann wieder durch und trocknete die Rennstrecke ab, so dass alle Teams die profillosen Trockenreifen montiert hatten. Unmittelbar vor dem Start zogen dann jedoch wieder schwarze Regenwolken auf und im Fahrerlager herrschte ein Gewusel von Autos und Mechanikern, die noch schnell einen Wechsel auf Regenreifen vornehmen wollten. Es begann zu tröpfeln und auch die Cuxhavener waren unsicher, welches denn wohl die richtige Reifenwahl sein würde. Burkhard Bock entschied sich für Regenreifen, in der Hoffnung, dass der Regen stärker würde und die anderen Teams dann zum Reifenwechsel in die Box müssten. Andreas Modersitzki beließ es bei den breiten Trockenreifen auf seinem blauen Ford Escort RS und pokerte in die Richtung, dass es eher aufhören sollte zu regnen.

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Am Ende sollte Modersitzki die bessere Entscheidung getroffen haben. Während der leichte Regen in den ersten drei Runden sogar noch etwas zunahm, wurde es ab dann trocken und die Strecke trocknete schnell unter der Sonne ab. Modersitzki, der in den ersten Runden weit zurückgefallen war nutze nun seine Chance und holte sich Runde für Runde Plätze zurück. Auf Grund seiner Reifenüberlegenheit gelang es ihm auch den Mitstreiter Bock zu überholen, der mit seinen Regenreifen auf der nun trockenen Strecke chancenlos war. Bereits nach halber Renndistanz lag damit Andreas Moderistzki vor Burkhard Bock und gab diese Position auch bis ins Ziel nicht wieder ab.

assen modersitzki bock nach dem rennenDie beiden Cuxhavener belegten die Plätze 6 und 7 und freuten sich am Ende über ihre Platzierungen und dass beide Autos wohlbehalten ins Ziel kamen. Denn nach dem Rennen ist vor dem Rennen und bereits am zweiten Septemberwochenende geht es zum 6. Lauf der Meisterschaft erneut nach Holland, diesmal in die Dünen von Zandfoort, auf den ehemaligen Formel 1 Kurs.

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Bergrennen Osnabrück 2016

Drei Cuxhavener auf dem Berg

August 2016

Bei schönstem Wetter starteten 216 Fahrer aus 16 Nationen zum Osnabrücker Bergrennen. Auch drei Cuxhavener Motorsportler vom Sportfahrer Club Cuxhaven e. V. im ADAC
kamen nach Osnabrück, um ihr Können am Berg unter Beweis zu stellen.
Hauke und Michael Weber sowie Wolfgang Basse ließen ihre Fahrzeuge den Berg erklimmen.

Wiedermal war es eine unvergessliche Rennsportatmosphäre am "Uphöfener Berg" . Für Hauke Weber und Wolfgang Basse lief leider nicht alles wie geplant. Beide hatten mit
technischen Problemen zu kämpfen. Hauke Weber fuhr seinem ersten Einsatz mit
einem neu aufgebauten Audi 80 Quattro. Nach dem 2. Trainingslauf musste er sein Fahrzeug mit Motorschaden abstellen, die Ölpumpe hatte sich verabschiedet. Ansonsten war er mit dem Audi sehr zufrieden, Fahrwerk und Abstimmung passten sehr gut.

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Michael Weber fuhr mit seinem Renault Clio RS am Ende auf den 16.Platz in der Klasse. Alle Rennläufe verliefen problemlos.
In seiner Klasse E1 bis 2000 ccm hatten 33 Fahrer genannt.

Viele Zuschauer säumten die Strecke und freuten sich über die schnellen „Bergsteiger“, von den glücklicherweise nur wenige „Abflüge“
von der Strecke machten.

Da der Lauf auch zur FIA Hillclimb Challenge zählte, waren auch internationale Spitzenfahrer am Start.

So war es fast nicht verwunderlich, dass der bestehende Streckenrekord von Christian Merli, dem Italienischen Motorsport-Bergrennen-Star
aufgehoben wurde. Er fuhr erstmalig in Osnabrück und schaffte dann sogar noch das i-Tüpfelchen. Er knackte den Streckenrekord
um fast eine Sekunde und brauchte nur unglaubliche 51,232 Sek. für die 2,030 km lange Strecke.

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Youngtimer Festival in Spa

Cuxhavener auf dem Formel 1-Kurs von Spa-Francorchamps

Juli 2016

Vier Wochen bevor die Formel 1 Boliden ihre Runden auf dem 7004 m langen Kurs in Belgien drehen, startete am vergangenen Wochenende dort erstmals für die Saison 2016 die YOUNGTIMER TROPHY.

Auf dem Formel 1 Kurs in den Ardennen ging vom 22. - 24. Juli 2016 das Youngtimer Festival über die IMG 2127

Bühne. Rund 100 Youngtimer gingen am Sonntag an den Start, um in zwei Rennen über je 1 Stunde Renndistanz ihr Können unter Beweis zu stellen. Die anspruchsvolle Strecke in den Ardennen ist in der seit 2007 gefahrenen Variante mit 7004 m die längste Sprint-Strecke im Kalender der Youngtimer Trophy.

Geschichte geschrieben wurde im zweiten Rennen der Youngtimer Trophy. Achim Heinrich sicherte sich im BMW M1 den Sieg auf der Ardennen-Achterbahn im Rahmen des Youngtimer Festival Spa. Zweite wurden Max Struwe/Sascha Schwalme (Porsche 911 RSR) vor Edgar Salewsky (Porsche 911 RSR).

Gute Leitungen und Platzierungen erlangten auch die beiden Rennfahrer vom Sportfahrer Club Cuxhaven e. V. im ADAC. Burkhard Bock fuhr auf seinem Opel Ascona unter der Bewerberlizenz Team ADAC WESER EMS auf Platz 4 und Andreas Modersitzki sicherte sich auf dem Ford Escort RS Platz 6, mit einer Runde Vorsprung vor dem Team Wax /Sobisch auf BMW 320.

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Die Cuxhavener, die sich erstmals auf den Weg zur Rennstrecke in den Ardennen gemacht hatten waren begeistert von der in die Natur integrierten Rennstrecke und freuten sich über ihre guten Platzierungen.

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Der Bann ist gebrochen - Modersitzki siegt in Oschersleben

Das Auto lief perfekt, Andreas Modersitzki kann wieder gewinnen

Juli 2016

Viele Stunden mühevoller Kleinarbeit und zuletzt ein Feinschliff auf dem Prüfstand haben sich gelohnt. Beim dritten Lauf zum Bördesprintpokal in der Motorsportarena Oschersleben hat sich der Erfolg nun endlich eingestellt.

Knapp 50 Fahrer kamen am vergangenen Freitag mit Ihren Fahrzeugen nach Oschersleben, um hier um weitere Punkte für den Bördesprintpokal 2016 zu kämpfen. Bereits am Donnerstagabend hatten die Fahrer die Möglichkeit ihre Fahrzeuge bei der technischen Abnahme vorzustellen. Viele nutzten diese Chance, denn am Freitag ging es bereits um 0900h zum freien Training auf die Strecke.

Andreas Modersitzki vom Sportfahrer Club Cuxhaven im ADAC war mit seinem Ford Escort RS MK2 angetreten und hoffte hier die Pechsträhne der vergangenen Monate nun endlich zu beenden.20160708 080230594 iOS 1280x960

„Wir haben viel am Motor getan und zuletzt eine Feinabstimmung der Gemischaufbereitung direkt auf dem Prüfstand vorgenommen. „ so Modersitzki vor dem Rennen.

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Mit seinem blauen Escort fuhr er dann auch bereits im freien Training die zweitschnellste Zeit in seiner Klasse.

 

 

 

 

War der Himmel am Morgen noch mit Regenwolken bedeckt, so kam pünktlich zum Qualifying die Sonne raus und alle Fahrer starteten auf profillosen Slicks. Mit nur 0,3 Sekunden Rückstand auf den Klassenschnellsten auf einem Opel Kadett C, sicherte sich A. Modersitzki einen guten Startplatz und zeigte sich gut gelaunt für das Rennen.modersitzki escort 1

Start frei, alle Autos nahmen das Rennen bei strahlender Sonne unter die Räder. Bereits in der zweiten Rennrunde konnte der Cuxhavener zeigen wir gut der Escort lief und überholte den bis dahin vor ihm liegenden Kadett. Diese Position konnte er dann auch bis zum Ende halten und gewann seine Klasse mit deutlichem Vorsprung. In der Gesamtwertung reichte die gefahrene Zeit für einen guten 15. Platz. Gesamtsieger wurde Guido Heinrich auf einem Mercedes SLS GT3, der das Rennen von der ersten Kurve an dominierte und selbst den dahinter fahrenden Porschepiloten fast 6 Sekunden pro Runde abnehmen konnte.andreas modersitzki 1

 

 

 

 

 

 

Andreas Modersitzki war am Ende glücklich über den Erfolg, „ Es war heiß in der Kiste und hat unendlich Spaß gemacht zu fühlen wie gut der Motor jetzt geht“ so Modersitzki.

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Klassensieg in der Eifel

Burkhard Bock gewinnt bei „Schietwetter“ auf dem Nürburgring

Juni 2016

Nach einer zweijährigen Pause kehrt das ADAC Eifelrennen in diesem Jahr in den Eventkalender des Nürburgrings zurück. Im Rahmen der vom Düsseldorfer Automobil- und Motorsport Club 05 e.V. im ADAC (DAMC 05) ausgerichteten Historic Trophy Nürburgring gingen am Samstagnachmittag, 18. Juni, rund 180 Fahrzeuge aus der Youngtimer Trophy und des Dunlop FHR Langstreckencups zur Dreistunden-Hatz über Nordschleife und Grand Prix-Strecke an den Start. Ein Jahr vor dem 90. Geburtstag des Nürburgrings findet das ADAC Eifelrennen, mit dem die ruhmreiche Rennstrecke 1927 offiziell eröffnet wurde, damit wieder einen würdigen Platz im internationalen Motorsportkalender.

Andreas Modersitzki auf Ford Escort und Burkhard Bock auf Opel Ascona vom Sportfahrerclub Cuxhaven e.V. im ADAC stellten sich der Herausforderung bei diesen Langstreckenklassiker an den Start zu gehen.

Schon im Training kämpfte Modersitzki mit technischen Problemen bei seinen Ford Escort , um weitere Schäden abzuwenden, nahm er an dem Rennen nicht mehr teil.

Der Ascona von Burkhard Bock lief wie ein Uhrwerk, die zweitschnellste Zeit im Training war die Voraussetzung für eine gute Startposition.

Und das Wetter in der Eifel machte mal wieder seinem Ruf alle Ehre.

Norddeutsches Schietwetter kündigte sich an, genau das Wetter mit dem Burkhard Bock immer wieder extrem gut zurechtkommt. Pünktlich zum Start des 3 Stunden Rennens zogen dunkle Wolken auf und B. Bock hatte sich kurz vor dem Start für einen Satz Intermediate Reifen ( nachgeschnittene Slicks ) entschieden.

Während es in der ersten Rennrunde noch trocken blieb und Bock Probleme hatte seine Position zu halten, kam in der 2. Runde der Regen. Wechselnde Witterungsbedingungen Regen und abtrocknende Fahrbahnabschnitte forderten die Fahrer sich immer wieder umzustellen.

B. Bock kam mit diesen Witterungsbedingungen besten zurecht. Am Ende gewann er seine Starterklasse mit einer Runde Vorsprung vor den Zweitplatzierten Christian Klötsch / Ingo Zabel auf Ford Escort.

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Den Gesamtsieg holte sich zum 3.Mal in Folge Michael Schrey auf Porsche 935 .

Bocks Kommentar nach diesem anstrengenden Rennen mit einem Grinsen im Gesicht: „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Jetzt geht’s in die Vorbereitung für die nächste Veranstaltung auf der Formel 1 Rennstrecke CIRCUIT DE SPA – FRANCORCHAMPS“

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